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Menschliche Individualität in der Gesellschaft?

 
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Muri4



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 20.12.2009
Beiträge: 1



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BeitragVerfasst am: 20.12.2009 22:16    Titel: Menschliche Individualität in der Gesellschaft? Antworten mit Zitat

Hallo !

Ich würde mich freuen wenn ihr eure Meinung zu folgendem Text sagen Könntet, denn ich finde ihn diskussionsbedürftig.





Im Grunde ist es einfach zu erklären: „ Du lebst eben unter Menschen, also musst du dich an dem Zusammenleben beteiligen“
So oder so ähnlich werden wohl die meisten meiner Mitmenschen der heutigen Gesellschaft die Frage, ob wir Menschen unsere Individualität durch die jedem bekannten und übermäßig wichtigen Gesellschaftlichen Normen verloren haben, beantworten.
Ich bin Ahmet Y. und siebzehn Jahre alt. Als ein kleiner Junge, der sein Bewusstsein vielleicht wirklich erst ab dem zwölften Lebensjahr entwickelt, macht man sich keine Gedanken um die Pro und Contras der Zeit, sowohl der heutigen als auch der vergangenen Zeit.
Heute schreibe ich jetzt kritisch über die Gesellschaft inder ich lebe, aufwachse und meine Lebenserfahrungen mache. Ist es an dieser Stelle nicht Paradox zu fragen, ob ich mit siebzehn Jahren kritisch zu einer Gesellschaft stehen darf, da ich eh nicht viele Erfahrungen gesammelt haben könnte?
Mit neun Jahren kam meine Mutter nach Deutschland, besuchte die Hauptschule und ihre Eltern arbeiteten als Gastarbeiter. Sie heiratete mit 19 Jahren, aber schaffte es trotzdem, dass zwei ihrer Kinder bereits studieren und die anderen zwei auf einem guten Weg dorthin sind. Darum bin ich stolz auf sie.
Bildung ist eben nicht alles, damit Erziehung funktioniert. So ist es auch mit der Gesellschaft. Kein gesellschaftlicher Erfolg ohne Bildung, doch ist Bildung wiederum nicht die einzige Voraussetzung für den gesellschaftlichen Erfolg, meine Devise zum Thema.
So lernt man in der Schule eine Klausur zu schreiben, Berichte und Bewerbungsschreiben zu verfassen. Zudem analysiert man vielfältige Texttypen nach einem vorgelegten Muster. Am Ende stellt sich immer die Frage nach dem Grund, denn wenn man einen Zeitungsbericht oder eine Geschichte liest oder gar schreibt, und das ist der Punkt, denkt man sicher niemals an „Inhalt Hauptteil Schluss“ und die im Text verwendeten Sprachlichen Mittel, wie man esaus der Schule kennt.
Sind wir zu dumm um einen Text zu verstehen, der diesem Muster nicht folgt? – Sicherlich dient alles zur Orientierung und um einen vorgelegten Text besser zu verstehen, aber dass man seinen Abschluss nur dann erreicht, wenn man dieses Muster einhält, ist meines Erachtens wohl der größte Schwachsinn, der in der Schulgeschichte je passiert ist.
5+ in Deutsch: Was sagt dies über diesen einen Menschen aus? Ist er in seinem Leben
„ mangelhaft (+)?“, kann er aufgrund dieser Note kein deutsch reden oder schreiben? Sollte er aufgrundder nicht eingehaltenen Formalität seinen Abschluss nicht erhalten? Albert Einstein macht es uns vor.
Man könnte meinen, die heutige Gesellschaft bildet die typischen „Gesellschaftler“ bereits in der Schule aus und macht sie von den gekünstelten Richtlinien abhängig, denn sobald etwas vorgeschrieben ist, verändert der Mensch sein Verhalten, seine Individualität.
Die oben genannten „Normen/Formalitäten“ des Bildungssystems ziehen ernsthafte Konsequenzen für dass pätere Leben mit sich: Schüler lernen das Gleiche in der Schule, dabei verblüht ihre persönliche Stärke.
So kann ein Mathematiker in allen anderen Fächern peinlichst versagen, ohne seine Stärke später auszuüben, denn er erhält sein Abitur nicht. Menschen sind keine Alleskönner, das weiß jedes Kind. Von daher lernen wir viel zu viel um unsere persönlichen Stärken herum,sodass diese gar nicht erst ausblühen können. Was wäre, wenn ein studierter Chemiker bereits ab der ersten Klasse verstärkt Chemie (+Mathe Physik Biologieetc.) gehabt hätte?
Das Bildungssystem muss freier gestaltet werden, damit Menschen auf Ihre persönliche Art vorankommen.
„ Du lebst eben unter Menschen,also musst du dich an dem Zusammenleben beteiligen“ - Doch zusammen Leben heißt nicht, völlig gleich zu sein und auch so zu leben.

Sowie in der Schule gibt es in unsere Gesellschaft auch wohl Verhaltensmuster und gesellschaftliche Normen,die im Großen und Ganzen zum gleichen Ergebnis führen: Die Abhängigkeit des Menschen voneinander und die daraus resultierenden, gescheiterten Individualität jedes Einzelnen. Diese muss bereits früh gefördert werden und nicht erst durch andere Dinge im Leben (oder eben auch in der Schule) in den Schatten gestellt werden, damit später ein Erfolg
zu erlesen ist. Mensch zu sein bedeutet nicht, alles zu können. Jäger ist Jäger, Physiker ist Physiker und Mensch ist Mensch, per se ein Individuum, also warum sollten man es nicht dabei belassen?
(…)
Wir staunen heute immer noch über Menschen, die sich beispielsweise anders kleiden, anders laufen oder anders sprechen. Wir machen uns sogar lustig über sie und lästern hinterher.
Niemand kann mit einem kunterbunten Sweatshirt auf eine disziplinierte Veranstaltung gehen, ohne dabei schräg angeguckt zu werden. Ich gebe dem Recht, in der Hinsicht, dass es angemessen ist, sich nach dem Anlass zu kleiden. Sicherlich sieht es auch total bescheuert aus, wenn dem mal nicht so ist, aber die Frage nach dem Grund kann niemand beantworten. Ich rede nicht von Experten die Jahre lang über die Ethik forschen und diese Gründe doch kennen. Ich rede von Menschen wie du und ich, auch von denen, die noch nicht einmal wissen, was Ethik ist, der Großteil der deutschen Gesellschaft. Die Leute, die einen Menschen zu dem machen, was er ist. Sie suchen sich andere Leute aus, die man leicht beeinflusst, indem man Dinge wieMode, ICQ, „anlässige“ Kleidung oder DSDS einführt. Dinge , die einem das Gefühl geben, eine Gemeinschaft zu befolgen, ihr anzugehören, ohne weitere Nachfragen zu stellen (…)

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Charly
Site Admin


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 18.10.2007
Beiträge: 756



Offline
BeitragVerfasst am: 30.12.2009 13:31    Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat

Hallo Ahmet,

schön, daß du hergefunden hast und dich mitbeteiligst.

Da sprichst du ein sehr wichtiges Thema an. Und auch noch recht reif und wohlüberlegt.

Genau, gekünselte Richtlinien und die Kunst des Lebens wird dabei vergessen.  schwitz

Ja wie will man die persönlichen Stärken eines jeden erkennen. Bei Autisten, die ja "anders" sind und man kennt es ja auch dem Film "Rainman", der um den es in dem Film ging ist grad gestorben, kann man es eher erkennen, weil manche von ihnen wie im Film dargestellt in einem Gebiet besonders gut sind. Da wird nach Ressourcen geschaut und was derjenige denn gut kann.

Aber jemand "durchschnittlicher" fällt da nicht auf bzw. es wird nicht nachgeschaut, was er/sie besonders kann. Das muß in unserem Land leider Aufgabe der Eltern sein.
Meine große Tochter mußte ich fördern bzw. fördern lassen, da sie Sprach- und später Schreibprobleme hat/hatte.

Wenn also jemand gefördert werden muß und da läuft ja vorher nun erst einmal die Diagnostik, der "fällt" auf.

Zitat:
„ Du lebst eben unter Menschen,also musst du dich an dem Zusammenleben beteiligen“ - Doch zusammen Leben heißt nicht, völlig gleich zu sein und auch so zu leben.


Ja, sehe ich auch so. Jeder ist individuell und möchte ja auch so gesehen und behandelt werden. Kindern verbietet man ja schnell den Mund, da sie brav sein sollen und mithalten sollen, siehe Schulsystem. Deswegen ist es im Außen so wichtig, daß wenigstens da Möglichkeiten geschaffen werden, daß Kinder sich wenigstens da kreativ austoben können.

Im Gymnasium gibt es ja bessere Möglichkeiten. Wobei wenn es ja jetzt Ganztagesschulen mit Ganztagesbetreuung geben soll, immer mehr in Deutschland verteilt, erhoffe ich mir mehr Kreativität. Aber auch die fangen erst mit dem 5.Schuljahr an. Bei der Ganztagesschule hab ich ein Konzept gesehen, wo ältere Schüler nachmittags die jüngeren mitbetreuen und ihnen helfen. Ist ja auch irgendwie individuell, weil man da ja denjenigen finden könnte, der einem das besser vermitteln kann.
Weil das ist ja auch das Problem, daß bei manchen Kindern einfach der falsche Lehrer vorne steht. Da sollte auch viel mehr drauf geschaut werden. Meine Tochter, komme nochmals auf sie zurück, fühlte sich erst bei der dritten Logopädin so richtig wohl und angenommen und da machte ihr das "Lernen" Spaß; die erste bekam ein Kind und war deswegen nicht mehr verfügbar.

Zitat:
Wir staunen heute immer noch über Menschen, die sich beispielsweise anders kleiden, anders laufen oder anders sprechen. Wir machen uns sogar lustig über sie und lästern hinterher.


Ja gut, anders zu sein fällt immer auf. Ich achte aber nicht auf Außerlichkeiten, außer es ist jemand wie`n Krimineller angezogen oder so, da schau ich dann mal mehrmals hin z.B.
Ich hab mit behinderten Kindern zusammengearbeitet und die sind genauso normal wie wir auch. Sehe ich jedenfalls so, man muß sich halt auf jeden Menschen individuell drauf einlassen. Viele Menschen sprechen Behinderte ja auch garnicht an, erst wenn der "Behinderte" selber auf die Menschen drauf zugeht, erscheinen sie plötzlich als "normal". Da spielt auch viel die Angst mit ne Rolle. Die Angst vorm Anderssein.

Das letzte was du ansprichst, ist daß die Industrie versucht uns neue Werte durch Reizüberflutung zu vermitteln und kassiert ordentlich Kohle dafür. Profiliert wird sich da nebenbei ja auch noch. Genauso das Auslachen in der Gesellschaft bei DSDS. Damit wird Kohle verdient. Abartig.

Danke dir.

_________________
*** Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden. *** (Wilhelm Busch )
*** Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, sie müssen auch gehen.*** (Jean Paul)
*** In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte *** (Franz Kafka)

GIBT DIR DAS LEBEN EENEN KNUFF, DANN WEENE KEENE TRÄNE. LACH DIR NEN AST UND SETZ DICH DRUFF UND BAUMLE MIT DIE BEENE. *Zille*

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BeitragVerfasst am: 30.12.2009 13:31    Titel: Re:


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